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ZurückAlle Projektkosten auf einen Blick
Ein Vorteil der Cloud ist, dass keine fixen (Investitions-)Kosten anfallen; du bezahlst immer nur für das, was du auch brauchst. Im Umkehrschluss heisst das, dass das Managen von Cloud-Ressourcen – etwa das Erstellen oder Skalieren von Servern – oft auch Auswirkungen auf die Kosten hat. Mit der neuen Ansicht "Project Costs" haben nun alle Beteiligten Zugriff auf eine übersichtliche Zusammenstellung: Gegliedert nach Typ sind sämtliche Cloud-Ressourcen einzeln aufgeführt. So hast du jederzeit den Überblick und vergewisserst dich etwa nach automatisierten Deployments, dass alles nach Plan umgesetzt wurde.
Zusammenzug von verstreuten Kostenangaben
Ein virtueller Server bei cloudscale kann bis zu 128 Volumes haben – so können etwa die PVs in einem Kubernetes-Setup via CSI immer genau dort bereitgestellt werden, wo die Pods sie benötigen. Die entsprechenden Storage-Kosten wurden im Cloud Control Panel bisher jeweils bei demjenigen Server mit angezeigt, an den die Volumes gerade attached waren. Gerade bei grossen Setups erschien jedoch eine solche "Kopplung" nicht immer hilfreich. Weitere Kosten – etwa für Snapshots, Floating IPs oder Load-Balancer – wurden dagegen ausschliesslich "dezentral" bei den jeweiligen Cloud-Ressourcen ausgewiesen.
Für Projekte in deinem persönlichen Account oder in einer Organization, in welcher du Superuser bist, gab es schon bisher eine übersichtlichere Zusammenstellung: Im "Billing"-Bereich des Control Panels werden alle Kosten eines Projekts auf einer einzigen Seite zusammengefasst. Die Gesamtkosten werden dabei nach Compute-, Storage- und Networking-Kosten gegliedert und bis hinunter zu den individuellen Cloud-Ressourcen einzeln aufgeführt. Diese Übersicht ist neu auch für alle anderen Projekt-Beteiligten verfügbar, also z.B. für External Collaborators oder Members einer Partner Organization; du findest sie direkt im "Services"-Bereich unter dem Navigationspunkt "Project Costs".
Übersichtliche Momentaufnahme
Die Übersicht unter "Project Costs" ist nicht nur nützlich, wenn du entsprechende Fragen von der Buchhaltung oder einem Kunden beantworten musst. Schau zum Beispiel nach einem automatisierten Deployment mittels Ansible oder Terraform in diese Zusammenstellung; so siehst du auf einen Blick, ob die erstellten Cloud-Ressourcen dem entsprechen, was du beabsichtigt hattest. Als "Sanity Check" siehst du an den Kosten auch schnell, wenn etwa deutlich zu kleine oder zu grosse Compute-Flavors in eine "Infrastructure-as-Code" Config gerutscht sind.
Wie bei cloudscale üblich werden die Kosten "per Day" ausgewiesen, du siehst also, was die momentan vorhandenen Cloud-Ressourcen kosten (würden), wenn sie volle 24 Stunden in dieser Form bestehen. Selbstverständlich rechnen wir jedoch weiterhin sekundengenau ab: Ressourcen, die du eben erst erstellt hast oder noch am gleichen Tag löschst, werden nur anteilig verrechnet. Einer separaten Logik folgt hier weiterhin der Object Storage: Weil sich diese Kosten aus der laufenden Nutzung ableiten, ist eine "Momentaufnahme" nicht möglich; stattdessen werden dir die durchschnittlichen Kosten der letzten 7 Tage angezeigt.
Mehr nützliche Informationen für dich
Mit dem Zusammenziehen aller Kostenangaben unter "Project Costs" haben wir uns auch neu damit auseinandergesetzt, mit welchen anderen Informationen wir unsere Nutzer bei ihrer Arbeit im Control Panel am besten unterstützen. So findest du nun etwa oben über der Ansicht deiner Server und Volumes je ein separates Total für NVMe-SSD- und Bulk-Storage, oder beim Object Storage die Gesamtzahl deiner Objects.
Ebenfalls vor Kurzem eingeführt haben wir zudem die "Balance History" im "Billing"-Bereich. Für deinen eigenen Account sowie für Organizations, in denen du Superuser bist, kannst du hier die Entwicklung des Guthabens tagesgenau nachvollziehen und siehst den belasteten Betrag für jedes Projekt. Für mehr Informationen führt dich ein simpler Klick zum Billing Report des betreffenden Projekts und Tags, wo du alle verrechneten Cloud-Ressourcen mit ihren Einzelbeträgen aufgeführt findest.
Bei cloudscale bezahlst du nur, was du brauchst – und was das im Einzelnen ist, kannst du jederzeit und übersichtlich nachvollziehen. So hast du nicht nur selbst den optimalen Überblick, sondern auch für die Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern immer die richtigen Antworten.
Klare Sache.
Dein cloudscale-Team