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2020

September
15

cloudscale.ch CLI 1.0 jetzt verfügbar

Für viele Profis gehören "Linux" und "Kommandozeile" fix zusammen; für sie kommt kein anderes Tool an die Effizienz einer Shell heran. Wir freuen uns daher, die Version 1.0 unserer "Command Line Interface" (CLI) Applikation "cloudscale" bekanntzugeben. Die CLI-Anwendung interagiert mit unserer API und ermöglicht Ihnen die Verwaltung Ihrer Cloud-Ressourcen, ohne die Befehlszeile zu verlassen.

Einfach und übersichtlich

Die cloudscale.ch CLI-Anwendung ist in Python geschrieben und lässt sich mittels pip install cloudscale-cli im Handumdrehen installieren. Nach der Installation finden Sie neu den Befehl cloudscale, mit dem Sie Ihre Cloud-Ressourcen ansehen, ändern, neue erstellen und auch wieder entfernen können.

Die CLI-Anwendung eignet sich zudem zur Verwendung in Scripts, insbesondere bei Angabe der Option --output json. So decken Sie jetzt elegant auch Anwendungsfälle ab, die Sie schon lange automatisieren wollten, für die aber der Einsatz eines mächtigen Werkzeugs wie Rancher oder Terraform nicht wirklich passte.

Eine Liste aller Parameter und der unterstützten Cloud-Ressourcen finden Sie durch Ausführen von cloudscale --help. Informationen über Installation, Konfiguration sowie Anleitungen finden Sie zudem online in der Projektdokumentation auf GitHub.

Anwendungsbeispiele

Die folgenden Beispiele zeigen, wie einfach und intuitiv die Verwaltung Ihrer Cloud-Ressourcen mit unserer CLI-Anwendung gelingt. Ihre bestehenden Server listen Sie beispielsweise wie folgt auf – mittels optionalem --filter-tag zusätzlich eingegrenzt auf Server, denen Sie ein bestimmtes Tag zugewiesen haben:

$ cloudscale server list --filter-tag project=beta

NAME    STATUS    ZONE    TAGS            UUID
------  --------  ------  --------------  ------------------------------------
app1    running   lpg1    project=beta    09d385c8-1e91-4775-a133-b4bbe860436f
app2    running   lpg1    project=beta    89813aa1-2a6a-42da-80f6-713feb785ca9

Ein einzelner Server wie auch mehrere identische Server können mit dem Befehl cloudscale create erstellt werden, durch die Option --count geben Sie die gewünschte Anzahl der Server an:

$ cloudscale server create --flavor flex-2 --image debian-10 --ssh-key "$(cat ~/.ssh/id_ed25519.pub)" --tag project=gemini --count 3 --name 'web{counter}' --wait

Beachten Sie, dass der Name mit {counter} ergänzt wurde. Dies ermöglicht es, alle drei Server unterschiedlich zu benennen: web1, web2 sowie web3.

Mit der Option --wait wird erreicht, dass der Befehl erst abgeschlossen wird, wenn der Endzustand status=running aller zu erstellenden Server erreicht ist.

Ergänzen Sie die Funktion list mit --action bzw. --delete, können Sie auch mehrere Server in einem Durchgang stoppen, starten und neustarten bzw. löschen:

$ cloudscale server list --filter-tag project=gemini --delete
NAME    STATUS    ZONE    TAGS            UUID
------  --------  ------  --------------  ------------------------------------
web4    running   lpg1    project=gemini  5d461dfa-a92a-4c7b-9199-c02ed7b6b570
web3    running   lpg1    project=gemini  54071101-8586-4af7-a5d1-25649fd6b2b2
Do you want to delete? [y/N]

Mit der Option --verbose erweitert sich die Ausgabe um zusätzliche Informationen.

Gut zu wissen

Als "Komfortfunktion" erlaubt es unsere CLI-Anwendung zudem, direkt eine SSH-Verbindung zu Ihren Servern aufzubauen: cloudscale server ssh web1. Damit ersparen Sie sich den Umweg, zuerst die IP-Adresse auflisten zu lassen, um danach umständlich mittels Kopieren und Einfügen in die Konsole Ihren SSH-Befehl zusammenzustellen.

Haben Sie Anregungen oder Änderungswünsche? Der Quellcode unserer CLI-Anwendung ist Open-Source und steht unter der MIT-Lizenz. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

 

Bei cloudscale.ch belegte "Usability" von Anfang an einen der Spitzenplätze unserer Prioritätenliste: Während unser Cloud-Control-Panel möglichst einfach und intuitiv zu benutzen sein sollte, erlaubten die API und die Integration in verschiedene DevOps-Tools maximale Effizienz. Mit der neuen CLI-Anwendung erstellen Sie nun auch einzelne Server genauso schlank, wie Sie sie anschliessend managen: auf der Kommandozeile.

Konzentriert auf das Wesentliche,
Ihr cloudscale.ch-Team

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