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ZurückGanze Cluster mit K8s verwalten: Cluster API
Kubernetes ist der Industriestandard für das Deployment containerisierter Workloads wie Pods, Persistent Volumes oder weitere Komponenten, sowie deren laufendes Management. Aber was passiert mit dem Cluster selbst? Die Verwaltung eines Clusters ist komplex. Genau hier setzt die Cluster API (CAPI) an: Sie ermöglicht es dir, ganze Cluster deklarativ zu beschreiben. Dadurch wird das gesamte Management, vom Aufsetzen über Updates bis zum Löschen, automatisiert und vollkommen reproduzierbar.
K8s-Cluster bei cloudscale in YAML deklarieren
Dank Cluster API (CAPI) können ganze Cluster komplett mittels YAML-Files beschrieben und automatisiert verwaltet werden. CAPI führt hierzu eine Reihe zusätzlicher Architektur-Komponenten ein, die es erlauben, die heterogenen Cloud-APIs hinter einer gemeinsamen Abstraktion zu verstecken.
Der "Cluster API Provider for cloudscale.ch" (CAPCS) ist dabei das Bindeglied, damit aus einer blossen YAML-Konfiguration ein voll funktionsfähiger Kubernetes-Cluster auf unserer Infrastruktur entstehen kann. CAPCS erlaubt dir etwa die Spezifikation, welchen Compute-Flavor deine Control-Plane- und Worker-Nodes erhalten sollen, und fungiert als Schnittstelle zwischen den Kubernetes-internen Funktionen und der cloudscale API.
Weniger Fehler, mehr Effizienz
Indem du deine Cluster mittels CAPI verwaltest, stellst du sicher, dass jeder Cluster genau seiner Spezifikation entspricht, und schliesst mögliche Fehler aufgrund manueller Aktionen weitestgehend aus. Die Infrastruktur für deine Workloads ist vorherseh- und reproduzierbar; Differenzen etwa zwischen Umgebungen (z.B. Entwicklung, Test, Staging, Produktion) oder Teams werden minimiert. Auch ein temporärer Test-Cluster kann schnell und exakt gemäss deinem Standard aufgebaut werden – und ist im Anschluss auch genauso schnell wieder gelöscht.
CAPI unterstützt dich jedoch nicht nur bei kurzlebigen Clustern – im Gegenteil: steht ein Upgrade der Kubernetes-Version an, werden deine Nodes in einem "rolling Upgrade" nacheinander aktualisiert. Dies reduziert das Risiko bei einem Upgrade und minimiert die damit verbundene Downtime. Und auch zwischen den geplanten Anpassungen wird durch die laufende Überprüfung sichergestellt, dass deine Infrastruktur jederzeit ihrer Definition entspricht.
Direkt ausprobieren
CAPCS ist auf GitHub verfügbar und ergänzt die schon zuvor bestehenden Integrationen (CSI und CCM) von Kubernetes mit cloudscale. Nebst dem Code von CAPCS findest du auf GitHub auch einen übersichtlichen "Getting Started Guide".
Noch konkreter wird es in unserem Engineering Blog: Ausgehend von einem "Seed-Cluster" zeigt dir Michael Schritt für Schritt, wie du einen Management-Cluster initialisierst, deinen ersten Workload-Cluster erstellst und ein Kubernetes-Upgrade durchführst – komplett mit Config-Ausschnitten, konkreten Commands und vielen weiterführenden Links.
Viele unserer Kunden nutzen bereits Kubernetes, um ihre Workloads zu managen. Mit dem Cluster API Provider for cloudscale.ch (CAPCS) können nun – direkt aus Kubernetes heraus – auch ganze Kubernetes-Cluster gemanagt werden. Ob für kurze Tests oder konsistente "Day 2 Operations": Spezifiziere ganze Cluster in YAML-Files und lass Kubernetes sicherstellen, dass jederzeit die richtige Infrastruktur provisioniert wird.
Etwas zu deklarieren? Und ob!
Dein cloudscale-Team