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2016

November
28

OpenStack Mitaka und mehr

Eine alte IT-Weisheit sagt, dass jede Firma eine Testumgebung hat. Einige Firmen sind aber in der glücklichen Lage, auch über eine separate Produktivumgebung zu verfügen...
Spass beiseite: Wir sind fest davon überzeugt, dass man nur mit einer separaten Testumgebung einen seriösen Produktivbetrieb gewährleisten kann – und unsere Kunden werden uns hier bestimmt beipflichten. Die Themen in diesem kurzen Rückblick:

Upgrade auf OpenStack "Mitaka"

Über unser Vorgehen bezüglich OpenStack-Upgrades haben wir bereits früher berichtet: Wir betreiben eine separate Testumgebung mit den gleichen Hardware-Komponenten, die auch im produktiven Betrieb zum Einsatz kommen. Dort testen wir geplante Änderungen so lange, bis wir überzeugt sind, dass diese gefahrlos in die Produktivumgebung übernommen werden können.

Vor einigen Wochen stand wieder ein Upgrade von OpenStack an: "Mitaka" durfte "Liberty" ablösen. Eine heikle Angelegenheit, wenn man sich vor Augen führt, dass OpenStack die Grundlage unserer Cloud-Infrastruktur bildet. Dank umfassenden vorgängigen Tests konnten wir alle Systeme reibungslos aktualisieren und dies, ohne die virtuellen Server unserer Kunden zu beeinträchtigen. Einzig Änderungen in unserem Cloud-Control-Panel waren kurzzeitig nicht möglich – die entsprechende Ankündigung an unsere Kunden erfolgte natürlich bereits im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten.

Schnellere Live-Migration

Nebst grösseren Upgrades gehören auch regelmässige Wartungsarbeiten und Optimierungen an den Systemen zu unseren täglichen Aufgaben. Davon merken unsere Kunden in der Regel nichts: Wir können sämtliche virtuellen Server im laufenden Betrieb auf andere Compute Hosts verschieben und damit Unterbrüche für Kundensysteme gänzlich vermeiden. Diesen Prozess konnten wir kürzlich sogar um den Faktor 5 beschleunigen, indem wir von "libvirt tunnelled migration" auf "QEMU direct migration" umgestellt haben. Dadurch können Wartungsarbeiten wie zum Beispiel Kernel-Upgrades, welche einen Neustart sämtlicher Compute Hosts erfordern, nun noch schneller abgeschlossen werden.

OpenStack Summit in Barcelona

Für uns als aktives Mitglied der OpenStack-Community war der OpenStack Summit Ende Oktober 2016 in Barcelona natürlich mehr als nur ein Pflichttermin. In einem inspirierenden Umfeld aus tausenden Entwicklern und Anwendern aus aller Welt drehte sich alles um OpenStack und sein umfassendes Ökosystem. Eine breite Palette an Präsentationen vermittelte Einblicke in alle möglichen Aspekte: Vom Management riesiger Setups über die Pflege des OpenStack-eigenen, offenen Quellcodes bis hin zum Ausblick auf weitere Leistungsoptimierungen von Ceph war alles dabei. Ceph bildet bereits seit 2014 das Rückgrat unseres verteilten Storage-Clusters und wird inzwischen immer häufiger zusammen mit OpenStack eingesetzt.

Ebenso wertvoll war natürlich der persönliche Austausch mit neuen und bekannten Gesichtern, sei es bei zahlreichen Sessions mit Core-Entwicklern oder bei spontanen Diskussionen zwischen den offiziellen Programmpunkten. Und soviel Statistik sei erlaubt: Dank unseren regelmässigen Upgrades auf neue OpenStack-Versionen gehören wir zu den modernsten OpenStack Cloud Service Providern weltweit.

 

Unsere eigenen bisherigen Erfahrungen wie auch die Community mit ihrer Kombination aus Drive und Professionalität bestärken uns in unserer Meinung: OpenStack als technologische Basis für unsere Self-Service-Cloud war die richtige Wahl.

Mit dieser Überzeugung tragen wir deshalb auch in Zukunft zur Weiterentwicklung des OpenStack Quellcodes bei und arbeiten natürlich bereits an den nächsten Funktionen für unsere eigene Cloud.

Zuvorderst mit dabei,
Ihr cloudscale.ch-Team

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