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2016

Juli
21

Noch mehr Effizienz, Komfort und Kontrolle

Als IT-Experte optimieren Sie vermutlich laufend irgendetwas. Wir auch! Um Ihre Arbeitsabläufe zu erleichtern, haben wir verschiedene Erweiterungen umgesetzt:

Nutzen Sie "cloud-config" für das initiale Setup Ihrer VM

Wenn das Einrichten neuer Cloud-Server eine wiederkehrende Aufgabe ist, warum automatisiert man sie dann nicht? Bei sämtlichen Betriebssystemen, die wir zurzeit anbieten, ist das Software-Paket "cloud-init" bereits integriert. Durch die Angabe sogenannter "User Data" können Sie nun Ihre eigenen Einstellungen an cloud-init übergeben: Ihre massgeschneiderte cloud-config. Die Möglichkeiten sind grenzenlos – wir haben von Kunden gehört, die sich nicht einmal mehr per SSH auf ihre neuen Server einloggen müssen.

Sie können es selber ausprobieren, indem Sie zum Beispiel die Parameter "timezone" oder "fqdn" (Fully Qualified Domain Name) verwenden, um Ihren neuen Server direkt beim Erstellen zu konfigurieren. Für komplexere Operationen empfiehlt sich die Nutzung des Parameters "runcmd", welcher Ihre Befehle entgegennimmt und sie beim ersten Start ausführt. Dies ist eine Funktion für versierte Benutzer: Bitte lesen Sie die Beispiele durch und verfahren Sie vorsichtig.

Benennen Sie Ihre Server um, wenn sich deren Zweck ändert

Während Sie Ihre Konfiguration optimieren, können sich die Anzahl der Maschinen oder gar die verwendete Software ändern: Wenn Sie erkennen, dass Ihre DB-Replikation hauptsächlich zur Erstellung von Berichten genutzt wird, werden Sie die Maschine vermutlich mit den Linux-eigenen Tools umbenennen. Für eine einheitliche Erscheinung können Sie nun auch in unserem Cloud-Control-Panel die Servernamen anpassen.

Wenn Sie an mehreren Projekten gleichzeitig oder für verschiedene Kunden arbeiten, dann können beschreibende Servernamen Sie dabei unterstützen, den Überblick über Ihren Server-Bestand zu behalten. Darüber hinaus helfen sie Ihnen, spätere Verwechslungen zu vermeiden.

Ändern Sie die PTR-Einträge für ein stimmiges Erscheinungsbild

Sie können nun unser Cloud-Control-Panel nutzen, um die PTR-Einträge der IP-Adressen Ihres Servers festzulegen und anzupassen. Sollten Sie den FQDN des Servers (wie oben beschrieben) mittels cloud-config festlegen, werden wir automatisch die PTR-Einträge Ihrer IP-Adressen entsprechend setzen. Natürlich können Sie diese Einträge jederzeit ändern, sollte dies jemals erforderlich sein. Beachten Sie, dass cachende DNS-Server Änderungen mit etwas Verzögerung übernehmen könnten.

Bei einigen Anwendungen, insbesondere E-Mail, ist es wichtig, übereinstimmende "forward"- und "reverse"-DNS-Einträge (sog. "Forward-confirmed reverse DNS") zu haben: Wenn Sie für eine bestimmte IP-Adresse einen neuen PTR-Eintrag erstellen, achten Sie darauf, dass Sie über einen entsprechenden A/AAAA-Eintrag verfügen, der wiederum auf die gleiche IP zeigt. Darüber hinaus sollten sich Ihre Dienste mit ebendieser Zeichenfolge identifizieren.

 

Wer sagt, dass kleine Verbesserungen nicht grosse Auswirkungen haben können? Dank den neuesten Erweiterungen können Sie Ihre Cloud mit einem Lächeln im Gesicht verwalten.

Optimieren Sie weiter!
Ihr cloudscale.ch-Team

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